#6 - Storyboards: Der erste Schritt zum Prototyp

03.06.2020 – Blogbeitrag von Janine
Im Kreativbereich sind sie kaum mehr weg zu denken. Skizzierte Abläufe, die weniger schön sein müssen, sondern viel mehr auf schnelle Weise eine Idee ohne viele Worte vermitteln. Wie wichtig Storyboards bei agilen Arbeitsmethoden sein können und wie einfach du sie erstellen kannst, erfährst du hier in unserem Blogbeitrag:

Storyboards: Der erste Schritt zum Prototyp

Man kennt sie aus Drehbüchern als Grundlage für den Filmdreh. Die zweidimensionale Visualisierung, welche sehr verwand mit dem Comic sind, dienen den Verfassern seither als Vorlage, als Zwischenschritt, bevor es an eine reale Umsetzung geht.

Im Design Sprint und Design Thinking haben sie noch eine weitere Aufgabe: Storyboards geben dem Verfasser Feedback, ob die eigentliche Idee umsetzungstauglich ist, noch bevor diese Aufgabe der Prototyp übernimmt. Diese Technik kann also als ein frühes Prototyping verwendet werden.

EIGENSCHAFTEN EINES STORYBOARDS

Storyboards werden immer nur von einer Person geschrieben. Ein Storyboard muss und sollte nicht perfektioniert werden. Es muss nur so detailliert wie nötig sein. Ein Storyboard sollte mit möglichst wenig Text auskommen und muss unbedingt selbsterklärend sein. Und ganz wichtig: jeder kann ein Storyboard verfassen. Das zeichnerische Können wird außen vor gelassen. Wichtig ist, dass der Kern der Erzählung gut wiedergegeben wird. Ziel von jedem Storyboard ist, dass die Visualisierung der Konzeptidee und der Lösungsvorschlag sichtbar und nachvollziehbar dargestellt wird.

ERSTELLUNG EINES STORYBOARDS

Als erstes wird ein Gitter von ca. 15 Feldern gezeichnet. Dies kann auf Papier, auf einer freien Wand oder einem Whiteboard stattfinden. Man beginnt mit dem Storyboard immer im linken, oberen Feld des Gitternetzes. Hier wird die Eröffnungsszene dargestellt, also der Moment oder die Plattform, in der z.B der Kunde den ersten Kontakt zum Produkt hat. Beispiel dafür können die Websuche sein, die Zeitschrift mit einer Werbeanzeige, das Facebook oder Instagram Posting oder das Ladenregal, in welchem sich das Produkt befindet. Nun werden die einzelnen Felder befüllt. Das Team berät jeden einzelnen Schritt und der Zeichner bringt diesen aufs Papier. Notizen, ausgedruckte Fotos und Post-its aus der vorherigen Arbeit können hier sehr gut mit verwendet werden.

Das Storyboard hilft nicht nur dabei, die Konzeptidee zu visualisieren, sondern dient auch als Basis für die Entwicklung des Prototypen.

Als ein Teil der agilen Arbeitsmethoden findet sich das Storyboard im Design Sprint, Design Thinking und anderen Bereichen wieder.

WARUM EIN STORYBOARD AUCH IN ANDEREN PROZESSEN WEITERHELFEN KANN UND WIE ES GENAU FÜR DEIN PRODUKT/DIENSTLEISTUNG NÜTZLICH IST, ERFÄHRST DU IN UNSEREN WORKSHOPS.

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