#3 - Ideen wirkungsvoll visualisieren

17.03.2020 – Blogbeitrag von Lisa
In unseren Workshops generieren Dein Team und Du in kurzer Zeit zahlreiche Ideen. Ein wesentlicher Teil unseres Design Thinking Workshops ist das Prototyping.

Hier testet Ihr eine Auswahl Eurer Ideen. Diese könnt Ihr auf unterschiedlichste Art umsetzen. Es kann sich um eine Knetfigur, eine technische Zeichnung oder eine digitale Darstellung, beispielsweise als sogenanntes Mockup, handeln. Letzteres ist eine besonders anschauliche Möglichkeit um verschiedene Designs in der Anwendungsumgebung sichtbar zu machen. Wie würde mein Produkt mit einer anderen Bedruckung aussehen? Wie würde mein Plakat auf dem LED-Board am Pragsattel wirken? Wie wirken die Größenverhältnisse meiner Website auf einem Smartphone? Über Mockups kannst Du anschauliche Prototypen schnell in zahlreichen Varianten generieren. Diese Dummys kannst Du dann anhand von Umfragen, Klickzahlen und weiteren Tools testen.

Fake it till you make it

Wir alle möchten schnell Ergebnisse sehen: Noch vor Montage, Auslieferung, Produktion, sogar noch vor Fertigstellung eines Produkts können wir digital ein realistisches Bild dessen erstellen. Mit sogenannten Mockups, welche meist in Photoshop erstellt werden, kannst Du Deine Gestaltung und deren Wirkung im Raum vorab testen und anderen präsentieren. Das Besondere daran ist die Möglichkeit, das Design mit nur wenigen Klicks auszutauschen, sodass Du viele verschiedene ausprobieren kannst. Dafür gibt es eine spezielle Ebene in diesem Dokument, auf dem jeder sein persönliches Design einfügen kann. welches daraufhin automatisch eingepasst wird.

Passgenaue Vorlagen

Im Web sind zahlreiche, teils kostenlose solcher Mockups zu finden. Was aber, wenn Du nicht das findest, was Du benötigst, weil die Standard Maße nicht passen oder Du eine persönliche Note einbringen willst? Ein Mockup selbst zu erstellen muss nicht aufwendig sein, es sind lediglich grundlegende Vorkenntnisse in Photoshop nötig.
Beispielbild eines Mockups in Bearbeitung

Mockups einfach selbst gestalten

Für ein Mockup eignen sich Bilder mit einem unscharfen Hintergrund, so tritt das Motiv deutlicher in den Vordergrund. Hier in meinem Beispiel war es außerdem wichtig, den Bildschirm in eingeschaltetem Zustand zu fotografieren. Dies erleichterte im weiteren Verlauf die Bildbearbeitung. Hilfslinien an den Eckpunkten Deines Motivs helfen Dir bei der Orientierung. Erstelle mit dem Form-Werkzeug (Kurzbefehl U) nun eine Auswahl der Fläche, welche ersetzt werden soll. Wähle das Objekt an und passe es wenn nötig über die verschiedenen Transformieren-Optionen unter „Bearbeiten“ individuell an. Konvertiere die Form anschließend in ein Smartobjekt. Dazu gehst Du auf den Reiter „Ebene“, hier findest Du die Aktion „in Smartobjekt konvertieren“. Sobald das Objekt positioniert ist, kannst Du per Doppelklick auf dessen Ebene diese in einem neuen Fenster öffnen. Hier kannst Du nun Dein eigenes Motiv platzieren. Speichere die Aktion und schließe das Fenster des Smart-Objekts. Geschafft: Du hast Dein persönliches Mockup erstellt!
Beispielbild eines Mocksups

Ansicht im Mockup

Hier siehst Du, wie ich beispielsweise die Website von Camp Rakete in das Mockup eingesetzt habe. Solche Attrappen können dazu dienen noch vor der Produktion von Waren zu testen, wie diese später im Zusammenspiel mit der Umgebung wirken. Dies kann Dir beispielsweise dabei helfen Größenverhältnisse einzuschätzen oder Referenzprodukte schnell und anschaulich in Szene zu setzen. Jetzt bist Du startklar für Dein eigenes Mockup. Probiere es doch selbst!

Starte Deine innere Rakete!
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